Lostage

Unter einem Lostag versteht man einen Merktag für Bauernregeln, aus dessen Wetterverhältnissen man auf die Witterung der folgenden Zeit oder auf die bevorstehende Ernte schließt. Sie sind meist mit den Namenstagen katholischer Heiligen verbunden und fallen immer auf ein bestimmtes Datum. (Quelle: Wikipedia)

Zu den bekanntesten Lostagen gehören Lichtmess (2. Feb.), die Eisheiligen (11.-14. Mai), Siebenschläfer (27 Juni), Martinstag (11. Nov.) und die zwölf Tage zwischen Weihnachten und Dreikönigstag (6. Jan.). Diese Lostage sind auch Bestandteil vieler Bauernregeln. Das Wetter an diesen Lostagen soll danach einen Hinweis für den Wetterablauf der nachfolgenden Wochen oder Monate geben. Tatsache ist, daß in den Tagen um diese Lostage herum häufig Umstellungen in der großräumigen atmosphärischen Zirkulation zu beobachten sind. (eine weitere Quelle: http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/l/lostage/home.html)

 

Schwendtage

Neben den Lostagen sind auch Schwendtage ("schwindende Tage", also Unglückstage) bekannt!

An solchen Tagen sollte man sich weder verloben, und schon gar nicht Hochzeit halten. Auch Reisen, jegliche Art von Geschäftemacherei, noch neue Arbeiten sollten durchgeführt werden, so der Aberglaube.

Dass jedoch die Schwendtage nicht nutzlos verstrichen, erledigte man an diesen Tagen:
Gegebenen Falles die Trennung von einem Menschen, man rodete das Land, pflügte den Acker (damit kein Unkraut nachwuchs). Auch die Säuberung von Haus und Stall war aus ähnlichen Gründen an solchen Tagen durchzuführen. 
(Quelle: http://www.kirchenweb.at/bauernkalender)

 

Die Rauhnächte

Auch genannt: Zwölfnächte, Zwischennächte, Unternächte, Rauchnächte.
Beginnend mit dem 25. Dezember, dauern diese bis 6. Januar; Also die letzten 6 Tage im alten und die ersten 6 Tage im neuen Jahr.

Ihr Ende, der 5. Januar gilt als Perchtenabend. Dieser Tag wird in manchen Gegenden mit Maskenumzügen (Perchtenläufen), aber auch als Pendant hierzu mit Beweihräucherung oder Weihwasserbesprengung gedacht. Dies soll dazu dienen, um die Erde zum Leben zu erwecken, damit sie fruchtbar und ertragreich sei. Den lärmenden Perchtenläufen setzte das Christentum im Mittelalter die Dreikönigsaufzüge entgegen. Dazu gesellte sich das Dreikönigssingen.

In den Tagen der Rauhnächte darf nach altem Brauchtum keine Wäsche gewaschen werden, wenn man Unglück, Leid und Tod vom Haus abhalten will.

Allgemein verbreitet war einst der Gedanke, dass diese 12 Tage das Wetter der kommenden 12 Monate anzeigten (jeder Tag für 1 Monat).
Die Hundstage

Beginnend mit dem 22. Juli, dauern diese bis 22. August;

Es sind die heißesten Tage im Jahr! Ihren Namen erhielten die Hundstage, weil am 23. Juli der Sirius, der Hundsstern, am Nachthimmel aufgeht.